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Die Erben der Vertreibung

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Ralf Pasch
Die Erben der Vertreibung
Sudetendeutsche und Tschechen heute

232 S., Br., 135 x 210 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-236-8Erschienen: Februar 2014


Die Besetzung der Tschechoslowakei durch das Deutsche Reich 1938/39 und die Vertreibung der Deutschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien am Ende des Zweiten Weltkrieges sind dunkle Kapitel einer gemeinsamen Geschichte. Die Ereignisse liegen mehr als ein halbes Jahrhundert zurück, doch ihre Folgen sind bis heute spürbar – auch für die dritte Generation.
Obwohl die Nachgeborenen längst dort ihre Heimat gefunden haben, wo sie heute leben, versuchen sie in einer Zeit, wo die Erlebnisgeneration auch in den sudentendeutschen Verbänden abtritt, auf ihre Art mit diesem schwierigen Erbe umzugehen.
Ralf Pasch, selbst Nachkomme von Deutschen aus Böhmen, hat fünfzehn Enkel aus Deutschland, Tschechien und Österreich dazu befragt, wie es ihnen mit ihrer Familiengeschichte gelingt, sich zu versöhnen. In diesem Zusammenhang liefert das Buch auch Informationen zur Entwicklung von Minderheiten- und Vertriebenenorganisationen in Tschechien und Deutschland.

Der Autor
Ralf Pasch, geb. 1967, Journalist und Buchautor, lebt und arbeitet seit 1999 in  Kassel, wo er in einem Journalistenbüro für mehrere Zeitungen tätig ist. Seine Schwerpunkte sind neben deutsch-tschechischen Themen die jüdische Geschichte sowie die Situation der heute in Deutschland lebenden Juden. Er ist zudem freischaffend für das Collegium Bohemicum im nordböhmischen Ústí nad Labem tätig.

Pressestimmen

»Entstanden ist eine äußerst interessante und aufschlussreiche Dokumentation, die zum Nachdenken zwingt, und zum eigenen Denken über zukünftige Entwicklungen Anregungen gibt.«
Nachrichten der Sudetendeutschen in Baden-Württemberg, 15. Juni 2014

»Paschs Protagonisten reichen einander über Grenzen hinweg die Hände, wollen Zukunft gemeinsam gestalten, ohne die Familiengeschichte zu verdrängen, ohne in aggressive Reflexe zu verfallen.«
Deutschlandradio Kultur - Literaturmagazin Lesart, 25. Mai 2014

»Im Gegensatz zu anderen Forschungen über die Nachkriegsgenerationen sind Paschs Protagonisten weniger an der Geschichte als am Jetzt, an der Zukunft interessiert.«
Jenny Schon: LandesZeitung Prag, 20. Mai 2014

»Ralf Paschs Auswahl der Gesprächspartner führte zu einem interessanten Spektrum an Aussagen. Das Buch ist keine Ansammlung von Interviews, sondern eine Sammlung von Portraits – ein einheitliches Buch, das wirklich seinen Namen verdient.«
Susanne Habel: Sudetendeutsche Zeitung, 20/2014

»Jedem, der die ganze Breite der deutsch-tschechischen Szene und ihrer Akteure mit deren Beweg- und Hintergründen kennenlernen möchte, ist dieses Buch aufs Wärmste ans Herz gelegt. Selbst die besten Kenner der Szene werden neue Facetten entdecken können.«
Samuel Raz: Der Ackermann, 2/2014